Tourbericht Trans-Alp 2003
"Füssen - Riva del Garda"

2. Etappe: Ehrwald - Landeck

Bei blauem Himmel sitzen wir schon früh morgens auf der Terrasse am Frühstückstisch. Angesichts der Hitze, die uns auf der kompletten Transalp begleiten wird, haben wir uns stetig zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr zum Frühstück getroffen und anschließend zügig auf die Bikes geschwungen. Das hat jederzeit perfekt geklappt. Wollte doch jeder die kühlen Morgenstunden nutzen.

Der zweite Tag startet mit kurzem Einrollen nach Ehrwald, von wo es auf dem Römerweg hinauf zum Fernpass (1266) geht. Die Abfahrt Richtung Nassereith führt auf einem super Trail hoch über der Fernpassstraße direkt durch das Schloß Fernstein zum Campingplatz. Diese Abfahrt ist nicht auf den Kompasskarten eingezeichnet und auch das Transalpbuch gibt eine andere Abfahrt an. Nach Queren der Fernpassstraße fährt man die nächste Möglichkeit links in das Bachtal und überquert auf normaler Route die Brücke. Jetzt folgt man nicht dem Trail den Bach entlang, sondern steigt kurz hoch zum Weg und folgt diesem nach links hinunter bis zum Campingplatz Fernstein. Hier noch kurz die Wasserflaschen aufgefüllt, bevor es die Rampe hoch zum Teggestal geht. Angesichts der Hitze eine echte Challenge. Die letzten 300 Höhenmeter zum Dirstenkreuz (1800) gestalten sich da wesentlich moderater und offerieren herrliche Ausblicke auf die Zugspitze, Mieminger Kette und Ötztaler Alpen. Oben wird erst mal etwas gechilled, bevor es auf einem echten Traumpfad runter nach Ober-Tarrenz geht. Gegen Ende der Abfahrt, am Beginn der Rodelbahn, kehren wir erst einmal in dem Gasthaus Waldrast ein und genießen die extra für uns frisch zubereiteten Kaiserschmarrn und Spagetti. In Ober-Tarrenz nehmen wir nicht die vorgeschlagene Teerabfahrt, sondern den wesentlich schöneren Pfad durch die obere Salvesenklamm bis hinunter nach Tarrenz. Von hier geht es auf dem Radweg nach Imst und über den Inntalradweg weiter nach Zams. Hier finden wir in einem Bauernhof eine wirklich tolle Übernachtung und einen Pommesautomaten, der leider außer Betrieb ist.

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