Tourbericht Trans-Alp 2003
"Martigny - Ventimiglia"

12. Etappe (Donnerstag, den 18.09.2003): Rifugio Allavena - Ventimiglia **

Der letzte Tag ist von den Fakten recht kurz, doch zeigt sich, dass man relativ viel Zeit dafür benötigt und die Wege doch recht anstrengend sind. Es war eine gute Entscheidung, nicht auf einmal von Limonetto bis nach Ventimiglia zu fahren. Erstens hätte uns das Wasser nicht gereicht und zweitens hätte man die fetten Trails nicht so genießen können. Von Upega aus könnte man es in einem Tag schaffen. Allerdings ist die Etappe von Trinita nach Upega eine echte Marter, zumal man dabei ein wirkliches Wasserproblem bekommt. Wir starten wieder bei perfektem Sonnenschein. Und war uns die Piste gestern für die Abfahrt zu flach, ist sie für die Auffahrt genau richtig. Kurz unterhalb des Monte Grai biegen wir auf die Via Alta ab und folgen ihr fast durchgehend bis nach Ventimiglia. Zu Beginn ein toller Trail mit ein paar kurzen Schiebepassagen. Der Pfad verläuft mal links mal rechts vom Kamm und bietet herrliche Ausblicke. Vom Colle del Toraggio führt der Pfad am Hang entlang bis zum Colle del Corvo. Am Passo Muratone folgen wir nicht der AV über den Colle Pagairole, sondern folgen der AV-Alternativroute weiter östlich, die uns von ein paar Wanderern empfohlen wurde. Von der Beschaffenheit wie die Originalroute, bietet sie mehr Ausblicke. Und die Beschaffenheit ist unter aller Sau, was den Spaßfaktor bei Abfahrten wesentlich erhöht. Zumal die Strecke tendenziell eh nach unten führt. Ab dem Forte Susena geht es dann auf der Rüttelpiste endgültig bergab Richtung Camporosso. Jetzt lassen wir es richtig kacheln, darauf wartend, wann der Bock unter uns zusammenbricht. Das letzte Stück ist dann leider frisch hergerichtet worden und es ist zu befürchten, dass die komplette Strecke die nächste Zeit eingeebnet wird. Auf einer kleinen Teerstraße geht es zuerst höhengleich und dann im Sinkflug Richtung Meer zu unserem Endziel Ventimiglia. Dort angekommen, checken wir erst mal die Möglichkeiten der Rückfahrt, bevor wir uns zum Abkühlen ins Mittelmeer stürzen.

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