Tourbericht Trans-Alp 2002
"Oberstdorf - Comer See - Bellinzona"

4. Etappe: Bodenalp - Mals

Angesichts der perfekten Fürsorge habe ich mich über Nacht recht gut erholt und außer einem Sodbrennen ist nichts mehr geblieben. Und so fahren wir bei Traumwetter los zur Heidelberger Hütte. Von dort geht es auf einem alten Pfad hoch zum Fimberpaß. Die heutige Lauf- und Tragepassage ist wesentlich angenehmer zu laufen als am zweiten Tag und so erreichen wir relativ schnell die Passhöhe. Oben wird die herrliche Aussicht genossen und noch kurz erste Hilfe geleistet, bevor wir uns auf den Traumtrail nach Ramosch machen. In den Alpen gibt es viele gute Abfahrten, aber kaum eine macht so viel Spaß wie der Downhill vom Fimberpaß. Während unserer Pause in Ramosch sind wir immer noch ganz euphorisch. Der zweite Anstieg der heutigen Etappe wird von allen schon mit Spannung erwartet, die Galerie des Val d'Uina. Doch zuerst muss der zum Teil recht steile Schotteranstieg bis zum Beginn des in Fels gesprengten Wegs bewältigt werden. Obwohl man nun ein gutes Stück das Bike schieben muß, ist es doch ein Erlebnis. Oben eröffnet sich unerwartet eine Hochebene und ein gut fahrbarer Trail zieht sich bis zum Schlinigpaß. Oben in der Sesvenna-Hütte wird erst mal richtig Jause gemacht und der herrliche Tag genossen. Für heute stand nur noch die Abfahrt nach Schlinig und weiter zum Etappenziel nach Mals auf dem Programm. So interessant die Auffahrt war, so langweilig war die Abfahrt. Leider mussten wir am Anstieg zum Val d’Unia den zweiten Kranken der Tour vermelden. Nun hat Dirk Magenprobleme und wir mussten etwas Tempo rausnehmen. Aber er hat durchgehalten und die Etappe zu Ende gefahren.

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