Reisebericht der Transalp Gargellen - Locarno


Gesamtfazit:

Acht Pässe, 355 Kilometer und circa 8700 Höhenmeter durch die Alpen von Nord nach Süd liegen hinter uns, unendlich viele Eindrücke wurden gesammelt. Als Resümee kann man sagen, daß die Planung der Tour (Strecke, Etappen ...) sehr gut war, in Bedrängnis kamen wir nie. Es muß aber ebenso auf die sehr gute Beschilderung und Markierung der Schweizer Wanderwege hingewiesen werden. Die Schweizer zeigten sich auch als außerordentlich gastfreundlich. Das sehr freundliche menschliche Klima hat uns viel Freude bereitet, so grüßen sich alle untereinander; gerade auf den einsamen Etappen, auf denen wir nur zwei, drei Leute innerhalb mehrerer Stunden trafen, schuf dies eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Ausrüstung war für unsere Ansprüche gut geeignet, auch unter der großen Beanspruchung ging so gut wie nichts kaputt. Auch die Kondition hat gereicht. Wir wurden zudem von niemandem überholt, und das will was heißen. Wir hatten keinen einzigen Sturz zu verzeichnen. Von Anfang an war uns klar, daß es sehr wichtig ist, das Material und die eigene Kraft bzw. Kondition zu schonen, d.h. auch mal freiwillig über steinige Wege zu schieben und nicht die ganze Kraft schon an den ersten Pässen zu verpulvern. Diese Einsicht hat sich als sehr richtig herausgestellt.

Zu verbessern gibt es vor allem zwei Punkte: Einmal war der Anteil der Teerstraßen doch recht hoch, zum anderen hätten wir gerne öfter in Berghütten übernachtet.

Locarno-Ankunft

Gesamt-Tourdaten:

Distanz: 355 km
Höhenmeter: 8700